Liebe Patientenbesitzer,

auf dieser Seite möchte ich Sie regelmäßig zu aktuellen Themen rund um das Tier informieren. Hier finden Sie Wissenswertes und nützliche Tipps.

 

Meldung des Friedrich-Löffler-Instituts (Stand 03.04.2020)

„Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass Hunde oder Katzen eine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 spielen (siehe auch Einschätzung des European Centre for Disease Control www.ecdc.europa.eu und der WHO www.who.int). Bei der Covid-19-Pandemie ist die Übertragung von Mensch zu Mensch ausschlaggebend für die Verbreitung.“

 

empfehlungen

Impfungen:

www.tieraerzteverband.de/bpt/berufspolitik/leitlinien/impfleitlinien.php

Entwurmung:

www.hund-katze-wuermer.de/parasiten/wuermer/hund/

www.hund-katze-wuermer.de/parasiten/wuermer/katze/

Tierkrankenversicherungen:

Starker Schutz für Hund und Katze – Sichern Sie sich und Ihren Liebling mit dem Schutz einer Tierkrankenversicherung ab. Hier eine Auswahl von Anbietern

Agila:

www.agila.de/versicherungen/tierkrankenschutz-tarife/tierkrankenschutz/tierkrankenversicherung-hunde-katzen

Uelzener:

www.uelzener-tier-und-halter.de/Katzen/Katzenversicherung.php

www.uelzener-tier-und-halter.de/Hunde/Hundekrankenversicherung.php

Allianz:

www.allianz.de/gesundheit/katzenversicherung/

www.allianz.de/gesundheit/hundekrankenversicherung/#produkte-im-vergleich

 

 

Tierregister

www.tasso.net

 

Reisetipps und Einreisebestimmungen für Hund und Katze

www.petsontour.de

 

Kastration der Hauskatze

www.tieraerzteverband.de/smile/smile-tiergesundheit/katze/kastration.php

 

Empfehlungen bei Gelenkleiden von Hunden

Viele vor allem ältere Patienten leiden unter Gelenkproblemen. Manchmal kann eine Operation Abhilfe schaffen, besonders wenn frühzeitig gehandelt wird. Oft sind die Veränderungen aber auch altersbedingt und ein chirurgischer Eingriff verspricht keine Besserung.

Ist das der Fall können folgende Maßnahmen den Fortschritt der Veränderungen verlangsamen und die Lebensqualität des Hundes verbessern:

 

  • Schmerzmittel
    In der Regel werden sogenannte NSAIDs, nichtsteroidale Antiphlogistika, eingesetzt. Nicht alle wirken bei jedem Patienten gleichermaßen gut, manchmal ist es nötig, das Präparat zu wechseln, um für den Hund das für Ihn am besten geeignete Mittel zu finden. Nebenwirkungen können Durchfall und Erbrechen sein, darauf sollte man immer achten. Manchmal braucht es zusätzlich ein Magenschutzpräparat.
  • Knorpelschutz
    Es gibt eine Vielzahl an Präparaten, die Chondroitinsulfat und Glykosaminoglykan enthalten, welche aus Muscheln oder tierischen Knorpeln gewonnen werden. Manche Produkte enthalten zusätzlich entzündungshemmende Fettsäuren und radikalbindende Vitamine und Spurenelemente. Eine lebenslange Therapie wird empfohlen.

  • Physiotherapie
    Speziell ausgebildete Tiermedizinische Fachkräfte bieten verschiedene Formen der Physiotherapie an. Ziel ist es, durch geeignete Übungen die Muskulatur und den Bewegungsumfang des Gelenkes zu erhalten. Auch hier ist regelmäßiges und oft lebenslanges Training wichtig.

  • Bewegung
    Patienten mit Gelenkleiden sollten regelmäßig bewegt werden, allerdings mit Maß. Es ist sinnvoller mehrmals täglich kürzere Spaziergänge zu machen, als zweimal täglich eine Stunde. Es sollte nicht dazu kommen, dass Hunde wegen Schmerzen beim Gassigehen nicht mehr mitmögen und zurückbleiben. Die Spielzeiten mit anderen Hunden sind zu kontrollieren. Eine gute Alternative zum Spazieren ist Schwimmen. Muskeln und Gelenke werden dabei gestärkt ohne Knochen und Gelenke zu belasten.

  • Gewichtsoptimierung
    Das optimale Gewicht hat großen Einfluss auf die Gelenkerhaltung. Da bei Hunden mit Gelenkproblemen nicht ein Mehr an Bewegung zur Gewichtsabnahme führen kann, muss über die Fütterung Einfluss auf das Gewicht genommen werden. Entweder über die Reduzierung der Futtermenge oder das Verfüttern kalorienreduzierten Futters. Es gibt Futter, das kalorienreduziert und speziell für Hunde mit Gelenkproblemen zusammengestellt ist.

 

 

Stopp dem illegalen Welpenhandel

Im Internet werden Welpen oft aus illegalem Handel angeboten. Weitere Informationen zum Schutz vor Leid und unerwartete Kosten unter:

www.bmel.de/welpenhandel

 

Flöhe bei Hunden und Katzen

Hund und Katze fangen sich Flöhe meist in der Natur ein, wenn sie mit Artgenossen Kontakt haben oder Wildtieren begegnen (z. B. Igel).

Ist ein Haustier befallen, vermehren sich die Flöhe sehr schnell und legen Ihre Eier in der Umgebung des Tieres ab. Das kann zu gesundheitlichen Problemen für Mensch und Tier führen.

Lesen Sie mehr dazu auf folgenden Seiten:

 

www.tier.tv/katze/gesundheit/wenn-die-katze-floehe-hat-katzenfloehe-beim-mensch

 

https://de.frontline.com/floehe

 

 

Vorsicht vor alternativen Mitteln gegen Zecken und Flöhe

Zecken sind gefährliche Blutsauger und Krankheitsüberträger. Vor allem im Frühjahr und Herbst werden Mensch und Tier von Zecken heimgesucht, nämlich dann, wenn die Parasiten sich vermehren. In heißen Sommermonaten ruhen Zecken eher, aber auch darauf darf man sich nicht verlassen.

Viele Tierhalter suchen nach natürlichen – und damit vermeintlich weniger schädlichen – Methoden als dem Antiparasitikum vom Tierarzt, um dem lästigen Parasitenbefall Herr zu werden.

Unter anderem wird Teebaumöl in Deutschland zur Behandlung von Haustieren gegen Ektoparasiten wie Zecken und Flöhe sowie gegen Hautpilze angeboten. Vor allem Katzenhalter sollten jedoch Vorsicht walten lassen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt insbesondere bei mehrmaliger Anwendung oder zu hoher Dosierung ausdrücklich vor schweren Vergiftungserscheinungen. Katzen können die im Teebaumöl enthaltenen Terpene und Phenole kaum abbauen und ausscheiden und reagieren deshalb besonders empfindlich darauf. Auch bei äußerlicher Anwendung gelangt das Teebaumöl bei der Fellpflege oder über die Haut in den Organismus der Katze. In hohen Dosen ist das Öl jedoch auch für Mensch und Hund giftig und gilt zudem als stark allergieauslösend.

Auch andere ätherische Öle wie Lavendel oder Minze sind für die Bekämpfung von Parasiten nur bedingt geeignet. Insbesondere wenn diese in einer für das Tier unschädlichen Dosierung angewendet werden, hält ihre Wirkung oftmals nur kurze Zeit an.

Zwiebeln und Knoblauch enthalten für Hund und Katze giftige Substanzen, die die roten Blutkörperchen zerstören. Die Knollen dürfen den Vierbeinern also nicht ins Essen gemischt werden, denn sonst können Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Durchfall und Appetitverlust auftreten. Eine Wirkung gegen Zecken und Flöhe ist dagegen wissenschaftlich nicht klar nachgewiesen.

 

 

 

 

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Dr. Carmen Wende    |    Grasbrunn bei München